Die Fußball-Weltmeisterschaft gilt als das größte sportliche Ereignis der Welt – auch für asiatische Nationen, die mit großer Leidenschaft teilnehmen, um sich mit den besten Teams der Welt zu messen.
Obwohl asiatische Teams selten bis in die späteren Turnierphasen vordringen, haben einige Länder beachtliche Spuren hinterlassen, vor allem was Tore betrifft. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick darauf, welche asiatischen Nationen bis zur FIFA-Weltmeisterschaft 2022 in Katar die meisten Tore erzielt haben.
Es geht dabei nicht nur um reine Zahlen, sondern auch um historische Leistungen, spielerische Höhepunkte und was diese Tore über die Fußballentwicklung in den jeweiligen Ländern aussagen.
Von Legenden wie Cha Bum-kun und Park Ji-sung bis hin zu japanischen Stars wie Keisuke Honda – wir beleuchten, welche Nationen am häufigsten das Netz zum Zappeln brachten.
Spoiler: Es gibt klare Spitzenreiter, aber auch überraschende Kandidaten auf den hinteren Plätzen.
Asiens beste WM-Torjäger: Wer ist auf Platz 1?
- Platz Südkorea – 39 Tore
- Platz Japan – 25 Tore
- Platz Saudi-Arabien – 14 Tore
- Platz Iran – 13 Tore
- Platz Nordkorea – 6 Tore
- Platz Vereinigte Arabische Emirate – 2 Tore
- Platz Kuwait – 2 Tore
- Platz Katar – 1 Tor
- Platz Irak – 1 Tor
- Platz Israel – 1 Tor
10. Platz Israel – 1 Tor
Trotz politischer Komplexität war Israels Auftritt sportlich respektabel. Das Tor in der Gruppenphase war ein Symbol des Potenzials des israelischen Fußballs, der seitdem in Europa neue Herausforderungen sucht.
9. Platz Irak – 1 Tor
Trotz des frühen Ausscheidens stellte das Turnier einen seltenen Moment nationaler Einheit dar. Es war ein bedeutender Meilenstein für den irakischen Fußball, der bis heute als stolzer Moment erinnert wird.
8. Platz Katar – 1 Tor
Trotz dreier Niederlagen zeigte sich das Team mutig und kämpferisch. Die Heim-WM wurde auch genutzt, um den katarischen Fußball international sichtbarer zu machen und junge Talente auf die große Bühne zu bringen.
7. Platz Kuwait – 2 Tore
Besonders in Erinnerung blieb ein Spiel gegen Frankreich, in dem ein Schiedsrichterentscheid und ein kurioser Eingriff eines kuwaitischen Offiziellen für Aufsehen sorgten. Trotz des frühen Ausscheidens markierte dieses Turnier einen bedeutenden Meilenstein für den Fußball des Landes.
6. Platz Vereinigte Arabische Emirate – 2 Tore
Diese frühe WM-Erfahrung hat als Motivation für den weiteren Aufbau des Fußballs in der Region gedient. In den letzten Jahren investierte das Land stark in seine Ligen und Spielerentwicklung, in der Hoffnung auf ein Comeback bei zukünftigen Weltmeisterschaften.
5. Platz Nordkorea – 6 Tore
Diese Leistung bleibt eines der größten Märchen der WM-Geschichte. Die Mannschaft von 2010 konnte daran nicht anknüpfen und schied frühzeitig aus. Dennoch zeigt Nordkoreas frühe WM-Geschichte, dass Überraschungen im Fußball immer möglich sind.
4. Platz Iran – 13 Tore
Mit Stars wie Ali Daei und Sardar Azmoun verfügte das Team über herausragende Angreifer. Die iranische Mannschaft besticht durch ihre physische Stärke und taktische Disziplin, was sie immer wieder zu einem gefährlichen Gegner macht, auch für größere Fußballnationen.
3. Platz Saudi-Arabien – 14 Tore
Auch bei der WM 2022 in Katar sorgte Saudi-Arabien für eine der größten Sensationen des Turniers, indem sie den späteren Weltmeister Argentinien mit 2:1 besiegten. Diese konstante Präsenz und ihre Fähigkeit, in entscheidenden Momenten Tore zu erzielen, machen Saudi-Arabien zu einem respektierten WM-Teilnehmer.
2. Platz Japan – 25 Tore
Besonders hervorzuheben ist die Generation um Keisuke Honda, Shinji Kagawa und Takashi Inui, die für ihre technische Spielweise bekannt ist. Japans organisierter und disziplinierter Fußball hat nicht nur in Asien, sondern weltweit Anerkennung gefunden. Mit jedem Turnier steigert das Team seine Effizienz vor dem Tor.
1. Platz Südkorea – 39 Tore
Beim Turnier 2002, das Südkorea gemeinsam mit Japan ausrichtete, sorgte das Team mit einem sensationellen Halbfinaleinzug für weltweite Aufmerksamkeit. Spieler wie Ahn Jung-hwan, Park Ji-sung und Son Heung-min prägten die offensive Stärke des Teams. Die kontinuierliche Entwicklung der K-League und eine zunehmende Zahl an Legionären in Europa haben dazu beigetragen, Südkoreas Offensivkraft auf höchstem Niveau zu halten.





